Biomasse
Posted by TemplateMo.com, December
7, 2009 at 2:13 am, in Web
Template.
Kompost - das schwarze Gold aus dem GartenDiese umgangssprachliche Bezeichnung zeigt die Wertschätzung, die guter Kompost unter kundigen Gärtnern genießt. Beim Prozess der Kompostierung setzt unter Einfluss des Luftsauerstoffs eine Rotte ein. Dabei werden leicht zersetzbare Abfälle durch Bodenlebewesen, Bakterien und Mikroorganismen, hauptsächlich zu Kohlenstoffdioxid und Wasser umgewandelt. Fast jeder kennt den besten Freund des Gärtners, den Regenwurm. Er macht den Anfang und futtert sich langsam durch die sorgsam aufgeschichtete Biomasse. Je nach Art des Ausgangsmaterials benötigen die beteiligten Organismen für die Zersetzung wenige Monate oder gar mehr als ein Jahr. Ist der Rotteprozess abgeschlossen, kann der reife Kompost gesiebt und weiterverwendet werden. In der privaten Eigenkompostierung können die anfallenden Kompostmengen in den Boden eingebracht werden. So entsteht aus Abfällen also neuer, hochwertiger Dünger. In einer kommunalen Kompostieranlage werden die Kompostmengen meist für die Herstellung von Pflanzerden verwendet. Der Prozess an sich unterscheidet sich bei beiden Verfahren nur in der Menge der verwendeten Biomasse.
Mit Forstabfällen heizen
Alljährlich fallen in der Land- und Forstwirtschaft tonnenweise biogene Abfälle an. Spätestens in der kalten Jahreszeit, wenn Bäume beschnitten und Hecken bereinigt werden, ist allerorts gehäckseltes Schnittgut in großen Mengen vorhanden. Getrocknet können diese Holzhäcksel für die Energiegewinnung weiterverarbeitet und letztendlich verbrannt werden. Auch in vielen Holz verarbeitenden Betrieben dient die Verbrennung der anfallenden Abfälle einer Reduzierung der Verwendung fossiler Brennstoffe für die Heizungsanlage. In Zeiten der steigenden Öl- und Gaspreise ist Holz als nachwachender Rohstoff immer mehr in den Fokus der Heizungsindustrie gerückt.
12 comments
